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Was sind Gesellschaftsspiele?

Gesellschaftsspiele als soziale Praxis

Nein, wir wollen hier nicht über Monopoly oder Siedler von Catan sprechen, sondern über Gesellschaftsspiele als soziale Praxis. Gesellschaftsspiele sind mehr als nur Unterhaltung; sie sind ein Spiegelbild unserer sozialen Interaktionen und kulturellen Normen.

Ich benutze den Begriff "Gesellschaftsspiele" im soziologischen Sinne, als Anspielung an den Philosophen Ludwig Wittgenstein und den Soziologen Jürgen Habermas mit seiner Theorie des kommunikativen Handelns. In diesem Kontext bezieht sich "Gesellschaftsspiel" auf die strukturierten Interaktionen und Regeln, die unser soziales Leben organisieren.

Gesellschaftsspiele sind strukturierte Aktivitäten, die von Menschen in sozialen Gruppen gespielt werden. Sie dienen verschiedenen Zwecken, darunter Unterhaltung, Bildung, soziale Interaktion und Interessenabgleich.

Einige Beispiele für diesen Gebrauch des Begriffs "Gesellschaftsspiele" als soziale Praxis sind:

  • Gewalt: Gesellschaftsspiele können Regeln und Normen enthalten, die den Einsatz von Gewalt regulieren oder thematisieren.
  • Kooperation:
  • Gleichheit und Ungleichheit
  • Macht und Autorität
  • Kommunikation und Verhandlung
  • Wettbewerb und Zusammenarbeit
  • Solidarität und Gemeinschaftsbildung